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Was sind Cross-Chain-Swaps?

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Trotz der Tatsache, dass die Blockchain zu Beginn ihrer Entwicklung (ursprünglich vor allem für Bitcoin konzipiert) die grundlegenden Aufgaben innerhalb desselben Ökosystems problemlos bewältigte, hat die Zeit gezeigt, dass ihr möglicher Anwendungsbereich weitaus größer ist. Daher begannen Nutzer, ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechend, neue Blockchains zu erstellen. Und heute gibt es viele separate Blockchain-Plattformen, von der Blockchain der ersten Generation wie Bitcoin bis hin zu denen der dritten Generation wie Avalanche. All diese Projekte verfügen über getrennte und isolierte Chains mit ihren Einschränkungen in Bezug auf Skalierbarkeit und Innovation innerhalb von Ökosystemen. Hinzu kommt das große Problem, Assets auszutauschen oder mit auf unterschiedlichen Protokollen entwickelten Kryptowährungen zu handeln.

Trotz der Möglichkeiten, die Plattformen wie Ethereum bieten, wo unzählige dezentrale Chains, die auf seinem Protokoll laufen, kompatibel sind und problemlos beim Austausch von Kryptowährungen, Assets und Trades interagieren können, sind sie dennoch von anderen Plattformen isoliert. Das Austauschproblem ist weiterhin ungelöst, und es gibt keine Freiheit, auf unterschiedlichen Protokollen laufende Tokens zu tauschen. Was also, wenn du Coins auf einer Blockchain möchtest, aber Coins auf einem anderen System hast? Genau hier kommen Cross-Chain-Swaps ins Spiel.

Was ist ein Cross-Chain-Swap?

Ein Cross-Chain-Swap, auch als Atomic Swap bekannt, ist eine vollständig dezentralisierte Smart-Contract-Technologie zum Tausch zweier unterschiedlicher Kryptowährungen, die auf ihrer eigenen Blockchain laufen, ohne Escrow oder Zwischenhändler. Anders gesagt ermöglicht sie es Nutzern, verschiedene Krypto-Assets direkt zwischen zwei Chains zu tauschen.

Um das Grundprinzip dieser Online-Krypto-Swaps besser zu verstehen, betrachten wir folgendes Beispiel. Jedes Land hat sein gesetzliches Zahlungsmittel. Dollars können in China nicht verwendet werden und Yuan nicht in Amerika. Das heißt, Währungssysteme sind unabhängig voneinander, und verschiedene Blockchain-Ökosysteme sind es ebenfalls. Ohne Cross-Chain kannst du BTC nicht direkt in ETH übertragen, da es zwischen diesen Assets keine Interoperabilität gibt.

Im traditionellen Finanzsystem wird dieses Problem durch automatische Währungsumrechnung gelöst. Wenn also zwei Personen (die eine mit USD und die andere mit CNY) ihre Währungen miteinander tauschen möchten, kann jede Partei der anderen die Anzahl an Coins geben, die dem Wechselkurs entsprechend dem jeweiligen Kurswert entspricht. Zum Beispiel wären $ 100 etwa ¥ 636,099 wert.

Dasselbe passiert bei Krypto: Cross-Chain-Swaps ermöglichen es Personen, Tokens (zum Beispiel BTC gegen LTC, wie es Charlie Lee 2017 erstmals tat und den Mechanismus des Cross-Chain-Swaps erklärte) mit Krypto-Haltern unterschiedlicher Chains zu tauschen. Außerdem findet der Krypto-Swap direkt in der Wallet statt, was den Prozess beschleunigt.

Wie funktioniert Cross-Chain?

Wie bereits erwähnt, nutzen Cross-Chain-Swaps Smart Contracts, die den Austausch zweier verschiedener Tokens ermöglichen, die auf einzelnen Blockchains laufen. Diese Smart-Anwendungen werden Hash Time Lock Contracts (HTCLs) genannt, die die Assets mit einem Schlüssel innerhalb eines festgelegten Zeitraums sperren, um sicherzustellen, dass jede Partei zustimmt. Um das Gegenparteirisiko zu reduzieren, haben HTCL-Protokolle zwei Hauptfunktionen:

Hashlock

Die Hashlock-Technologie ermöglicht es Smart Contracts, die Einlagen mit einem Hash-Schlüssel zu sperren. Wenn die Transaktion auf beiden Seiten verifiziert ist, erhält jeder Teilnehmer einen Hash-Schlüssel und tauscht ihn aus, um die Coins freizuschalten.

Timelock

Das Timelock-System setzt Zeitlimits, um die Abläufe in der Blockchain abzusichern. Die Transaktion wird ausgeführt, wenn die Einlagen innerhalb eines bestimmten Zeitraums vorgenommen werden. Andernfalls werden die eingezahlten Beträge zurückerstattet.

Vorteile eines Cross-Chain-Swaps

Dezentralisierte Funktionalität

Heute ist Dezentralisierung ein weltweiter Trend, und viele kommende Blockchains werden eingeführt. Cross-Chain-Swaps bieten einen Multi-Kryptowährungs-Austausch und Unabhängigkeit von zentralisierten oder dezentralen Börsen.

Erhöhte Sicherheit

Die HTCL-Smart-Contract-Technologie bietet verbesserte Sicherheit und garantiert Nutzern eine Rückerstattung, wenn etwas schiefgeht.

Kostengünstige P2P-Transaktionen

Da kein zentrales Netzwerk das Protokoll verwaltet, gibt es keine hohen Wechselgebühren und keine Notwendigkeit für Compliance wie Registrierung, KYS, die Suche nach einer zuverlässigen Börse und mehr. So kannst du beim Tausch deiner Coins Geld und Zeit sparen.

Fazit

Kryptos übertreffen traditionelle Anlageformen langfristig weiterhin und sind ein hervorragendes Mittel zur Absicherung von Vermögen. Das starke Interesse an DeFi zieht immer mehr Investoren an. Im Gegensatz zu einem zentralisierten Börsensystem geben Cross-Chain-Swaps den Nutzern die Freiheit, zuvor unzugängliche Märkte zu erschließen, indem sie schnell, sicher und ohne Zwischenhändler mit unterschiedlichen isolierten Währungen handeln. Aus diesem Grund bevorzugen Organisationen heutzutage ein dezentrales System mit auf mehreren Protokollen entwickelten blockchainbasierten Lösungen. Positive Konkurrenz und Dezentralisierung zwischen ihnen werden die profitable Entwicklung von Cross-Chains sichern und viele digitale Assets in ihrer Anwendung sehr flexibel machen. Alles in allem macht die allgemeine Idee des Wachstums der Krypto-Zielgruppe durch Vereinfachung Cross-Chain-Protokolle zur logischen Wahl.

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