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Kryptowährung unterscheidet sich von Fiatgeld durch das Fehlen einer zentralen digitalen Bank und die Kontrolle über Transaktionen und Zahlungen. Sie wird dezentral gespeichert und verwaltet, also auf den Wallets von Millionen von Nutzern auf der ganzen Welt. Wenn bei gewöhnlichem Geld die Bank für die Buchführung zuständig ist, dann übernimmt dies im Fall von beispielsweise Bitcoin die Blockchain, die Aufzeichnungen aller jemals durchgeführten Transaktionen enthält.
Miner werden für die Unterstützung des Netzwerks belohnt, also dafür, Transaktionen zu blocks zusammenzufassen und den Schlüssel (Hash) für den Block zu berechnen. Das heißt, die Leute erzeugen Schlüssel und probieren sie aus, bis einer passt. Während man früher dafür einen normalen Heim-PC verwenden konnte, erfordert es heute deutlich mehr Leistung. Das Mining von Bitcoins mit dem SHA-256-Algorithmus verlangt derart viel Leistung von der Hardware, dass selbst die stärksten Prozessoren längst nicht mehr mithalten können. Und mit dem Aufkommen von ASIC-Chips beginnen Grafikkarten allmählich an Boden zu verlieren.
Heutzutage lassen die Menschen mobile Geräte kaum noch aus der Hand, daher haben Entwickler trotz der wachsenden Schwierigkeit, Kryptowährungen zu erhalten, Wege gefunden, wie man auf Handys Crypto minen kann. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Ist es wirklich möglich, Kryptowährung auf einem Smartphone zu minen? Grundsätzlich ist das möglich, allerdings kann man dabei nur von Coins sprechen, die sich hinsichtlich der Produktionsmerkmale deutlich vom „digitalen Gold“ unterscheiden.
Vor allem geht es um das Mining auf Android-basierten Geräten mit dem CryptoNight-Algorithmus (derived from CryptoNote). Dazu gehören Monero (XMR), Bytecoin (BCN) und Digital Note (XDN). Außerdem kann man versuchen, Coins wie Dash (DASH), Aeon (AEON), QuazarCoin (QCN), Fantom (FTM), MonetaVerde (MCN) oder neue, wenig bekannte Coins auf Ihrem Android-Handy zu minen, nachdem sie den Anwendungen hinzugefügt wurden.
Dieser Miner ist ein spezialisierter Pool, der die Möglichkeit bietet, auf einem PC, Tablet oder Mobiltelefon etwas Crypto zu verdienen. Das Pool-Programm verteilt Aufgaben unter den Teilnehmern, um ihre Rechenleistung zu einem einzigen Netzwerk zu bündeln.
Geminet werden kann über Wi‑Fi oder ein Mobilfunknetz. In den Einstellungen sollte man festlegen, dass das Mining nur über Wi‑Fi oder nur während des Ladevorgangs des Telefons durchgeführt werden darf. Außerdem ist es möglich, die Anzahl der für das Mining verwendeten Kerne festzulegen und den Betrieb bei niedrigem Akkustand zu verbieten. Das Gerät erhitzt sich dabei nicht stark.
Die Rechengeschwindigkeit ist niedrig. Sie hängt von der Leistung des Smartphones ab und kann stark variieren: Auf einem (Budget-)Gerät erhält man beispielsweise 9 H/s, auf einem anderen (teureren) — 17 H/s. In jedem Fall ist das aber 10–20-mal weniger als bei einem durchschnittlichen Desktop-Computer. Man kann etwa 10–12 BCN pro Tag verdienen — 0.0015 USD.
Dies ist eine der besten Mining-Apps für Android/iOS im Jahr 2022. Nicht an einen bestimmten Pool gebunden, sehr einfache Benutzeroberfläche.
In der kostenlosen Version wird dem Nutzer eine Videoanzeige einer Binary-Options-Ressource im Vollbildformat gezeigt, sie lässt sich nicht deaktivieren. Die werbefreie Version ist kostenpflichtig.
Die Mining-Geschwindigkeit beträgt 2.8 kH/s auf 4 Kernen, 3.2 kH/s auf 8 Kernen. Die SHA256- und Scrypt-Algorithmen laufen nicht, die Erträge bei den übrigen sind zu gering. Gleichzeitig kommt es unter Last zu deutlicher Erwärmung und instabilem Betrieb des Geräts.
Bevor man auf einem iPhone oder Android-Gerät mined, sollte man sich fragen, wie sinnvoll das überhaupt ist. Das Berechnen der Hashes von Kryptowährungsblöcken erfordert eine ernsthafte und langfristige Belastung des Geräts, wofür Smartphones überhaupt nicht ausgelegt sind.
Tatsache ist, dass Telefone kein aktives Kühlsystem haben und die passive Kühlung keine normale Wärmeableitung gewährleistet. Das führt zu einem schnellen Verschleiß des Geräts.
Es sollte beachtet werden, dass bei allen Tests die Kosten für den verbrauchten Strom und der Verschleiß der Hardware nicht berücksichtigt wurden. Wenn man diese Faktoren einbezieht, steht das Einkommen aus Mobile Mining in keinem Verhältnis zu den Kosten.
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